Bei unserem kommunalpolitischen Seminar haben sich unsere Kandidaten für die Kommunalwahl und weitere interessierte Mitglieder in kommunalpolitischen Fragen weitergebildet.

Mitglieder der Jungen Union (JU) aus den Kreisverbänden Grafschaft Bentheim und Meppen trafen sich am Wochenende zu einer gemeinsamen kommunalpolitischen Schulung in Nordhorn. Ziel des Seminars war es, den JU-Mitgliedern vertieftes Wissen über die Arbeit der „Kommunalparlamente“ zu vermitteln.

Zwei Referenten informierten den politischen Nachwuchs über das Kommunalrecht, die Rechte und Pflichten von Mandatsträgern, die Arbeitsabläufe in der Verwaltung, das Fraktionsmanagement und über die Kommunalfinanzen.

Die Teilnehmer im Alter von 15-33 waren mit ganz unterschiedlichem Vorwissen zum Seminar gekommen. Das Interesse an Politik, vor allem aber auch Kommunalpolitik, war eine Gemeinsamkeit. Viele von ihnen werden bei der diesjährigen Kommunalwahl selbst als Kandidat für einen Samtgemeinde-, Stadt- oder Gemeinderat oder den Kreistag kandidieren oder sich aktiv in den Wahlkampf der Mutterpartei einbringen. Die Jungunionisten nutzen den Tag auch zu einem Austausch über eigene Erfahrungen aus der politischen Arbeit vor Ort.

Die JU, die in den beiden Kreisverbänden zusammen über 400 Mitglieder hat, möchte die Kommunalwahl nutzen, um eine spürbare Verjüngung der Räte zu erreichen. Die Jungunionisten setzen sich gegenüber den CDU-Verbänden für eine gute Durchmischung der Kandidatenlisten ein und hoffen, dass ein gutes Verhältnis zwischen erfahrenen und jungen Kandidaten gefunden und somit eine bessere Abbildung der Gesellschaft in den Parlamenten erreicht werden könne.
Dabei könnten die Interessen der jungen Generation am besten von jungen Kandidaten vertreten werden. Auch, so ist sich die JU sicher, sei gute Ratsarbeit keine Frage des Alters, sondern eine des Einsatzes. Daher sollte jungen Kandidaten eine Chance gegeben werden sich einzubringen und vielleicht bei den Wahlen den Sprung in die „kommunalen Parlamente“ zu schaffen.

Der Meppener JU-Kreisvorsitzende, Arne Fillies, erklärte abschließend: „Wir haben in unseren Reihen viele Personen, die fit für ein kommunales Mandat sind und sich für junge Themen und die Kommunalpolitik einsetzen möchten.“ So werde sich die JU auch aktiv in den Wahlkampf einmischen und viele junge Kandidaten ins Rennen um die Mandate schicken, um so insbesondere auch junge Menschen anzusprechen und Wahlverdrossenheit vorzubeugen.

Quelle: Eigenbericht Junge Union Kreisverband Meppen

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